Frühjahrskonzert 2011

Unser Frühjahrskonzert am 17. April 2011 begann infolge eines enormen Besucherandranges mit ein paar Minuten Verspätung und stand dann ganz im Zeichen der mittlerweile zehnjährigen Tätigkeit unseres Dirigenten Yoshikazu Arafune. Das Programm bot einen Querschnitt an Konzert- und Unterhaltungs-Stücken, die wir im Laufe der letzten zehn Jahre an den jeweiligen Jahreskonzerten aufgeführt haben. Die Auswahl der Musikstücke erfolgte anhand einer Favoriten-Liste durch die aktiven Musiker selbst. Die Stücke mit den meisten Stimmen schafften den Sprung ins diesjährige Konzert-Programm und wurden von Anne Steinbacher, die das erste Mal gekonnt durch das Programm führte, vorgestellt. Der erste Teil des Konzertes war mit der Seagate-Ouvertüre, dem Kaiser-Walzer, und verschiedenen Auszügen aus der Operette „Die lustige Witwe“ schon sehr anspruchsvoll. Der musikalische Höhepunkt zum Abschluss der ersten Hälfte war das Stück „Orient-Express“ von Phillip Sparks, das den Musikern wieder alles abverlangte, aber doch recht gut gelang. Dies konnte man auch am nicht enden wollenden Beifall der Zuhörer feststellen.

Vor der Pause hatte unser neuer Verwaltungsvorstand und Vorstandsvorsitzender Winfried Werner dann die Aufgabe, insgesamt drei besondere Ehrungen vorzunehmen. Wie schon erwähnt, wurde unser Dirigent Herr Arafune für zehnjährige Tätigkeit beim MV Hagelloch geehrt. Desweiteren durfte er seinem Amtsvorgänger Willy Fritz für über dreißigjährige Tätigkeit im Vereinsvorstand gratulieren und ihn zum Ehrenvorstand ernennen. Den Abschluss des Trios bildete Karl Fritz, der für über sechzig Jahre aktive und passive Mitgliedschaft geehrt wurde, von denen er zudem weit über dreißig Jahre Vereinskassier war.

Nach den Ehrungen wurden die Zuhörer in die Pause entlassen, mit dem Hinweis, sich noch mit Losen der im Festhallen-Foyer aufgebauten Tombola einzudecken. Diese wurde zugunsten einer Italienreise des Jugendorchesters veranstaltet. Da jedes Los ein Gewinn war, waren diese auch sehr schnell vergriffen.

Den zweiten Teil des Konzertes eröffnete das Jugendorchester. Mit den Stücken „Dakota“ und „The Star Wars Saga“, die sehr gut interpretiert vorgetragen wurden, trafen die Jungmusiker anscheinend voll den Geschmack des Publikums. Da der Beifall nicht enden wollte, versprach Lars Rommel, der witzig durch das Programm der Jungmusiker führte, eine Zugabe. Diese war mit der Filmmusik von „Mission Impossible“ nochmals ein Knaller.

Nach einer kurzen Umbauphase setzte das aktive Orchester seine Vorträge fort. Mit „Today ist the Gift“ lauschte das Publikum einer afrikanischen Melodie. Seltsame Akkorde, nur mit Blechbläsern gespielt, wechseln ab mit viel Percussion und afrikanischem Gesang des Holzregisters. Dann folgte ein großer musikalischer Sprung. Mit der anspruchsvollen Polka „Im Wäldchen“ und dem Walzer „Bei Kerzenlicht“ kamen die Fans der böhmisch-mährischen Blasmusik voll auf ihre Kosten. „Mens sana in corpore sano“ war der Titel des nun folgenden Konzertmarsches, der bei keinem Konzert fehlen darf. Zum Abschluss des Programmes durfte natürlich auch ein Swing nicht fehlen. Die Musiker entschieden sich für den Klassiker „I don´t mean a thing“ von Duke Ellington. Das Publikum wippte nochmals kräftig mit und bedankte sich anschließend mit tosendem Applaus. Die verdiente Zugabe ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Mit „Children of Sanchez“ bekamen Sie nochmals ein Schmankerl mit Flügelhorn, Saxophon und Keyboard-Solis zu hören. Nun war es aber an der Zeit, wirklich Schluss zu machen. Das Konzert wurde ganz traditionell mit dem Marsch „Schwabengruß“ beendet.

Wir möchten uns bei den zahlreichen Konzert-Besuchern an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken – für ihr Kommen und für den begeisterten Applaus, der uns auch ein Ansporn für die Zukunft sein wird.