Sommerfest 2011

Die ersten Aktionen unseres diesjährigen Sommerfestes auf dem Hagellocher Festplatz am Mittwochabend, begannen mit einer Stunde Verzögerung. Wir wollten eigentlich um 17:00 Uhr mit dem Zeltaufbau beginnen, doch um 16:30 Uhr brach ein heftiger Gewittersturm über Tübingen und Umgebung herein, der sogar etliche Bäume zu Fall brachte und Keller flutete. In Hagelloch selbst war es aber nicht ganz so schlimm, so dass wir um 18:00 Uhr mit dem Zeltaufbau beginnen konnten. Um 21:00 Uhr war das Zelt aufgebaut und wir bestellten uns zum Abschluss im Sportheim noch ein paar Pizzen. Der Innenausbau des Zeltes und der Aufbau des Barzeltes wurden dann vollends am Freitag und am Samstag vollzogen. Am Samstagabend um 19:00 Uhr war es schließlich soweit. Die Helfer hinter den Theken und die Hagellocher Musiker auf der Bühne waren startbereit. Die Außentemperatur war angenehm und es stand einem schönen Festabend nichts mehr im Wege. Die Hagellocher Musiker unter der Leitung von Yoshikazu Arafune unterhielten das Publikum im Festzelt mit einem abwechslungsreichen Programm. Um ca. 20:30 Uhr gab es noch eine Einlage durch eine Mädchen-Tanzgruppe des TSV Hagelloch. Nachdem die jungen Damen mit viel Applaus verabschiedet wurden, übernahmen die Musiker wieder die Bühne und unterhielten das Publikum bis 24:00 Uhr. Das ältere Publikum trat anschließend nach und nach den Heimweg an und die Hagellocher Jugend zog sich weitgehend an den Weizenstand neben dem Zelt und in das Barzelt zurück und feierte noch ausgelassen bis in die Puppen.
Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst im Zelt und so mancher hatte sichtlich Mühe, den Worten von Pfarrerin Gudrun Bertsch zu folgen. Die Hagellocher Musiker unter der Leitung von Vizedirigent Andreas Fritz untermalten den Gottesdienst mit einigen Musikstücken. Zum anschließenden Frühschoppen unterhielten uns unsere Musikkameraden aus Weilheim mit einem schwungvollen Repertoire von Polka bis Swing. Zum Frühschoppen hatten sich auch die Hagellocher Fußballer, alle komplett in Tracht, angekündigt. Diese bekamen vom Musikverein zu ihrem Aufstieg in die A-Liga ein Weißwurstfrühstück spendiert. Ab 11:30 Uhr sollte dann die Hagellocher Grillsau zum Mittagessen angeboten werden, doch der Start verzögerte sich ein wenig. Der elektrische Warmhaltetopf, in dem die Soße warm gemacht wurde, hatte den Geist aufgegeben und ein Ersatztopf musste besorgt werden. Nachdem diese Panne behoben war, konnte es losgehen und die Bedienungen liefen sich fast die Füße wund. Nach den Musikern aus Weilheim nahm unser Jugendorchester unter der Leitung von Yoshikazu Arafune auf der Bühne Platz. Die jungen Musikerinnen und Musiker, die eine Woche zuvor noch auf einer Konzertreise in Italien waren, unterhielten das gut besetzte Festzelt und das zahlreiche Publikum unter den Sonnenschirmen eine gute Stunde lang und erhielten dafür tosenden Applaus. Mittlerweile hatte sich im Publikum die ehemalige Bergmannskapelle Neubulach aus dem Schwarzwald eingefunden. Diese übernahm anschließend mit zünftiger Blasmusik für drei Stunden die Unterhaltung im Festzelt. Diesen Besuch werden wir schon am 16. Juli mit einem Gegenbesuch im Schwarzwald wieder wettmachen. Leider hat sich das Zelt bezüglich dem Fußball-WM-Spiel der deutschen Damen gegen 18:00 Uhr ziemlich gelichtet, so dass nicht mehr viel Publikum die ausgezeichnete Unterhaltungsmusik des Musikvereins Kirchentellinsfurt genießen konnte. Nachdem die die Musiker ihr Programm beendet und die Bühne verlassen hatten, verlagerte sich das Geschehen wieder in das Barzelt und den Weizenstand, wo das Fest auch seinen Ausklang fand. Ab 22:00 Uhr wurden nebenher schon die Grillgeräte und Fritteusen gereinigt und ab 24:00 Uhr die Musikanlage und die Bestuhlung abgebaut. Die obligatorische Nachtwache mit Abbau wurde wieder von unserem Rüdiger, dieses Mal unterstützt durch Norbert, durchgeführt. Als die ersten Helfer am Montagmorgen kamen, waren Bühne und Beleuchtung schon abgebaut. Der Montag war mit über 30°C sehr heiß. Dder Abbau ging dadurch ziemlich schleppend voran und dauerte auch entsprechend lang. Um 19:30 Uhr saßen wir schließlich bei Musikkamerad Thorsten im Garten, verzehrten die Reste der Hagellocher Grillsau und leerten die letzten angebrochenen Fässer Bier. Wir waren zwar alle ziemlich müde, aber auch zufrieden über das gelungene Fest. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Mitwirkenden und Helfern die zum Gelingen des Festes beigetragen haben recht herzlich bedanken. Auch dem TSV Hagelloch für die Bereitstellung seines Zeltes für die Bar einen Herzlichen Dank!